Video Kapitel 4 | Torres del Río – Santo Domingo de la Calzada mit Jorge de la Rosa
Kapitel 4 | Torres del Río – Santo Domingo de la Calzada mit Jorge de la Rosa
- Etappe 7 | Torres del Río – Logroño (20 km)
- Etappe 8 | Logroño – Nájera (29 km)
- Etappe 9 | Nájera – Santo Domingo de la Calzada (20,7 km)
Der Camino Francés hatte eine tiefe, bedeutende Wirkung auf das Leben und die innere Welt von Jorge de la Rosa. Vor Beginn dieses Abenteuers befand er sich an einem dunklen Ort und kämpfte gegen eine intensive Depression, die ihn begleitete. In dieser Zeit sammelte Jorge einen großen emotionalen Schmerz an, dessen Last er, obwohl er versuchte, sie zu ignorieren, nicht entkommen konnte. Jeder Schritt auf dem Weg wurde zu einer Konfrontation mit diesem Schmerz. Er musste sich seinen dunklen Gefühlen und Gedanken auf jeder Etappe der Reise stellen, bis er die Kathedrale von Santiago in Santiago de Compostela erreichte.
In diesem vierten Kapitel seiner Reise erkannte Jorge, dass der Weg ihm mehr Momente der Einsamkeit schenkte. Diese Einsamkeit erwies sich als etwas Positives, denn sie bot ihm die Gelegenheit zu tiefer Selbstbetrachtung. Allein konnte er über die Gründe seiner Angst und die emotionalen Probleme nachdenken, die ihn belastet hatten. Während dieses Prozesses wurden einige bedeutsame Gespräche mit einem Mädchen, das er kennenlernte, zu Katalysatoren dieser Gefühle. Die Begegnungen, anfangs aufregend, berührten auch Wunden seiner Vergangenheit. Diese Wunden waren verborgen, und als sie berührt wurden, ließen sie alte Schmerzmechanismen wieder auftauchen, die angegangen werden mussten, wenn er wirklich Frieden und Gleichgewicht in seinem künftigen Leben finden wollte.
Auf seiner Reise überraschte der Weg Jorge mit charmanten Orten wie Logroño. In dieser Stadt sticht die berühmte Calle Laurel hervor, ein lebendiger Ort voller Leben und Geschmack. Leider gelang es ihm nicht, Bilder dieses schönen Ortes festzuhalten, weil es in diesem Moment regnete. Zudem kam er durch Ventosa und andere malerische Dörfer, wo er einen Kilometer voller Kunst fand, der ihn tief inspirierte. Wie immer entstanden in jedem Winkel des Weges seine aufrichtigsten Gedanken, die direkt aus dem Tiefsten seines Herzens kamen. Diese Gedanken waren wesentlich, denn sie halfen ihm, sich besser zu verstehen und zu erkennen, was er wirklich brauchte, um zu heilen und in seinem Leben voranzukommen.










